Fußball-WM

Auf zur Fußball-WM heißt es für die Tanzlmusi.

Tanzlmusi für die Deutsche Elf

Beim Länderspiel gegen Argentinien musste die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft nach ihrer Niederlage noch mit hängenden Köpfen den Platz verlassen. Bei der WM in Südafrika soll das anders werden. Dazu will auch die Stoarösler-Tanzlmusi beitragen.

Es ist bayerisches „Doping“ für die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Im Juni 2010 fliegen Trachtenvereinschef Andi Schweiger und sein Sohn Andreas zur WM-Eröffnung nach Kapstadt. Auf ihrer „Mission Bavarica“ erhalten die beiden vom Stoarösler-Dirndl Maria Schweiger und Günter Schuler vom Trachtenverein Gelting Verstärkung. Ihre Aufgabe auf dem schwarzen Kontinent: Die Trachtengruppe des Isargaues bei Auftritten begleiten und bayerische Lebensfreude und Volksmusik unter die Leute bringen.

Im Herbst vergangenen Jahres hatte Gauvorplattler Gerhard Ruhstorfer Stoarösler-Vorstand Schweiger informiert, dass die Gaugruppe eine Einladung nach Südafrika bekommen hat. Da Schweiger und sein Sohn Andreas nach jeder Gauversammlung die Vorplattlerproben spielen, und schon im November 2008 mit der Gaugruppe in China waren, lag es auf der Hand, dass sie als Erste gefragt wurden, ob sie die Gaugruppe in Südafrika musikalisch begleiten wollen. Und die Schweigerischen mussten auch nicht lange hofiert werden. Schnell war klar: Auf nach Südafrika um die Deutschen Kicker zum WM-Titel zu spielen.

Zwar ist Andi Schweiger „überhaupt kein Fußballer, aber Schuhplattln ist ja auch ein Leistungssport“. Und wenn die Deutschen Kicker den Ball so gut treffen würden, wie die Trachtler beim Musikspielen die Tasten und beim Plattln die Schuhsohlen, dann wäre der WM-Titel greifbar nah. Doch falls Jogi Löws Mannen den Weg zum gegnerischen Tor trotz allem nicht finden, hat Schweiger einen gut Rat parat: „Dann sollen die Kicker das Schuhplattln lernen und das Fußballspiel sein lassen.“

Ein Erlebnis und eine echte Gaudi wird die Fahrt zur WM auf jeden Fall. Ist doch auch Hans-Jürgen Buchner mit seiner Gruppe Haindling dabei. Den haben die Trachtler schon in China getroffen. Und schon damals zeigte sich: Gemeinsan sind die Stoarösler und Haindling echte Hundling.